Hinweis: BadTastings steht für verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und richtet sein Angebot nur an volljährige Personen. Nicht volljährige Personen bitten wir die Seite zu verlassen.
Gewinnspiel zur Newsletteranmeldung

Wer sich bis zum 6. Dezember 2017 beim Newsletter von BadTastings anmeldet, kann beim Gewinnspiel* teilnehmen. Gewinne: ein Cocktail-Tasting** für 6 Personen für zuhause, ein Martini-Cocktail-Set und ein Cocktailbuch.
** Das Cocktail-Tasting findet in den eigenen Räumlichkeiten (im Umkreis von Augsburg, bei weiteren Entfernungen entstehen evtl. Fahrtkosten) statt, Möglichkeiten zum Spülen werden benötigt. Wir sind seriös und verschwiegen. Das Cocktail-Tasting kann auch im Zeughaus AUgsburg stattfinden – etwaige Mehrkosten hat der Gewinner zu tragen.
* Teilnahmebedingungen: Unter allen Teilnehmern entscheidet das Los unter Gewährleistung des Zufallsprinzips. Pro Teilnehmer ist immer nur ein Gewinn möglich. Eine Barauszahlung oder Übertragbarkeit des Gewinns auf andere Personen ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per e-mail benachrichtigt. Sollte sich ein Gewinner innerhalb von 28 Tagen nach der Benachrichtigung nicht melden, so verfällt der Anspruch auf den Gewinn und es wird nach demselben Vorgehen ein Ersatzgewinner ausgelost. Für die Richtigkeit der angegebenen e-mail-Adresse ist der Teilnehmer verantwortlich. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt ohne Gewähr. Teilnahmevorraussetzung ist die Volljährigkeit.
Die Caipirinha
Einer meiner Lieblingsdrinks vor über 20 Jahren war die Caipirinha. Bereits damals habe ich Nega Fulo dem Pitu vorgezogen (es wird behauptet, dass Pitu gar kein Cachaca sei – zumindest findet sich auf der Homepage von Pitu nirgendswo das Wort Cachaca für den Pitu!). Leider schwand meine Leidenschaft für die Caipirinha, mit dem Laufe der Zeit habe ich mich sogar verweigert Caipirinha anzubieten. Doch auch die Caipirinha hat seine Geschichte. Der Ursprung liegt im Jahr 1918, als die spanische Grippe in Brasilien zugegen war. Eine Mischung aus Limettensaft, Honig, Cachaca und Knoblauch wurde als heiße Medizin serviert.

Inzwischen wird auch wieder verstärkt das richtige Rezept für die Caipirinha (Batida de Limao) serviert:
1 Limette, 3 BL weißer Rohrzucker, 6 cl Cachaca
An der Limette die beide Enden abschneiden, der Länge nach halbieren und den weißen Strunk herausschneiden und die Hälften in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Rohrzucker im Shaker muddeln, Cachaca dazugeben und mit Eiswürfeln auffüllen und kräftig schütteln. Kompletten Inhalt des Shakers in das Glas geben.
(Wer will kann auch das Original-Rezept probieren: statt Zucker Honig und die Knoblauchzehe auf einen Spieß mit in das Glas geben, nach 30 Sekunden den Knoblauch wieder herausnehmen – wer will kann in dann auch essen?!)
Ach ja beim Zucker ist man variabel … Hemingway hatte ja seine Daiquiris ohne Zucker bevorzugt, so konnte er mehr trinken und der Kopf freut sich auch am nächsten Tag, wenn man beim Zucker sparsam war.
Einen Cachaca Artesenal (also nach traditioneller Herstellungsmethode), sowie den weißen Rohrzucker gibt es bei einen Online-Händler aus Friedberg: https://delicana.com/
Über Bad Tastings
Die Welt dreht sich jeden Tag ein bisschen schneller? Zumindest gefühlt kann ein guter Cocktail an einer guten Bar das Leben entschleunigen.
Bad Tastings möchte einen Einblick in die hochwertige Cocktail-Kultur geben. Und keine Tastings mit schlechten Spirituosen oder Cocktails anbieten. Zelma O´Neal hat in der Hoch-Zeit der Prohibition im Jahr 1929 im Broadway Musical „Follow Thru“ das Lied „I want to be bad“ gesungen. In der heutigen Gesellschaft wird Alkohol gerne als „Bad“ deklariert, obwohl er den Menschen seit Jahrhunderten als Volksdroge zur Seite steht. Während Alkohol gerne wieder verpönt wird, möchte Bad Tastings „Bad“ sein und den Spirituosen den Platz geben, der ihnen zusteht. Ja, Koma-Saufen ist ein (gesellschaftliches) Problem, aber schließlich macht ja die Menge das Gift. Lieber ein oder zwei hochwertige Cocktails, statt einer Flasche Vodka!
Vor 25 Jahren hatte ich meinen ersten Gin&Tonic und damit meinen Einstieg in meine Bar-Welt. Neben dem Schmöckern in der Bar-Bibel von Charles Schumann, musste man damals noch die ganzen Spirituosen in den Läden dieser Welt suchen. Das Internet war Zukunft, ebenso ebay. Tequila war ein Nischenprodukt (zumindest in Augsburg) – inzwischen gibt es Tequila fast überall (zumindest den Mixto). Der Manhattan in der Bar im Hotelturm war nicht gewöhungsbedürftig (oder mein Geschmackssinn war noch nicht so ausgeprägt), trotz genialer Aussicht.
Erste „Auftritte“ als Bartender bei Bekannten, Verwandten und Freunden. Geplant war ein Einstieg hinter die Bar-Theke im neuen Lucky´s Club (Mitte der Neunziger, im Afrawald 4 – musste leider 1998 schließen). Leider kam der Einstieg nicht zustande, da ich statt hinter der Bar im Service eingesetzt werden sollte!
Dann gab es eine längere Pause, die Leidenschaft Bar und Spirituosen trat in den Hintergrund, der Beruf eroberte sich seinen Platz im Leben. Die Homebar wechselte von Augsburg nach Passau und zurück.
Dank des Gin-Booms fand das Thema Bar und Spirituosen wieder zurück in mein Leben. Die Versorgungslage mit Spirituosen und weiteren Bar-Zubehör ist Dank Globalisierung hervorragend, die Mixology versorgt die deutschsprachige Bartender-Welt (seit 2003) mit spannenden Informationen & News und das Internet vernetzt die Bartender weltweit. Inzwischen dürften es leicht über 200 Cocktail-Bücher sein, die sich in meinem Besitz befinden. Und meine Leidenschaft brennt, meine Erfahrung, mein Wissen weiterzugeben.
